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A

AAA

Höchste Bewertung der Ratingagentur (s.a.: Rating) Standard & Poor's für die Bonität von Wertpapieren. Als erster international investierender Rentenfonds in Deutschland erhielt der GAMAX FUNDS - MAXI-BOND diese Sicherheits- und Bonitätswertung, da er nur Anleihen erstklassiger Schuldner in seinem Portfolio führte.

Absicherung => Risikokontrolle

Aktie
Wertpapier, das die Beteiligung seines Inhabers (Aktionär) an den Vermögenswerten eines Unternehmens (Aktiengesellschaft) verbrieft.

Aktienfonds
Investmentfonds, der hauptsächlich in Aktien investiert. GAMAX bietet folgende Aktienfonds an:

GAMAX FUNDS -

MAXI-FONDS ASIEN INTERNATIONAL
TOP 100
JUNIOR
MAXI BOND

Altersvorsorge-Sondervermögen
auch AS-Fonds, Gemischter Fonds, für dessen Portfolio besondere rechtliche Anlagevorschriften gelten. Wesentliche Bestandteile sind Aktien, Anleihen und Immobilienanteile, wobei die Anlage überwiegend in Substanzwerten erfolgt. Der Aktienanteil muß mindestens 21 % und darf höchstens 75 % betragen, der Immobilienanteil - in Form offener Fonds oder direkter Beteiligungen - maximal 30 %. Derivate sowie Futures und Optionen dürfen nur zur Risikokontrolle verwendet werden. Fremdwährungsrisiken sind auf maximal 30 % des Fondsvermögens begrenzt. AS-Fonds sollen mit diesen Vorgaben zur Risikokontrolle vor allem der Altersvorsorge dienen, zu welchem Zweck auch die Möglichkeit bestehen muß, vor Erreichen des Rentenalters, spätestens nach Dreiviertel der Vertragslaufzeit aus aktien- in eher rentenorientierte Portfolios zu wechseln.

Anlagekonto
Konto, das für den Erwerb und die Verwahrung von Fondsanteilen eröffnet bzw. geführt wird. Bei GAMAX wird ein Anlagekonto ab 2.500 Euro eröffnet. Folgezahlungen auf bereits bestehende Konten sind ab 250 Euro möglich.

Anleihe
Schuldverschreibung zur Aufnahme eines Kredits, auch Rentenpapier oder engl. Bond genannt. => Festverzinsliches Wertpapier

Anteilsklasse
Kategorie von Fondsanteilen, entsprechend einer spezifischen Gebührenstruktur. Für GAMAX FUNDS gelten folgende Anteilsklassen:

A-Anteil: Der Anleger kauft zum Anteilswert zuzüglich eines einmaligen Ausgabeaufschlags. Die Rücknahme erfolgt später zum Anteilswert.

B-Anteil: Die Ausgabe der Anteile erfolgt zum Anteilswert ohne Ausgabeaufschlag, womit die gesamte Anlagesumme zur Anlage kommt. Bei der Rücknahme der Anteile entstehen Kosten in Höhe eines gestaffelten Rücknahmeabschlags auf den dann gültigen Anteilswert. Bei den Aktienfonds und Dachfonds wird dieser Rücknahmeabschlag über einen Anlagezeitraum von 7 Jahren und beim Rentenfonds über 5 Jahre gestaffelt berechnet. Nach Ablauf dieses Zeitraums entfällt der Rücknahmeabschlag, und die B-Anteile werden automatisch in A-Anteile umgewandelt. Bis dahin wird jedoch eine zusätzliche jährliche Vertriebsgebühr in Höhe von derzeit 1 % fällig, die ebenso wie die Verwaltungsgebühr börsentäglich in die Preisberechnung eingeht.

C-Anteil: Bei der Ausgabe wird kein Ausgabeaufschlag fällig. Die Rücknahme erfolgt ohne Rücknahmeabschlag. Zusätzlich zur Verwaltungsgebühr wird eine Vertriebsgebühr von 1% p.a. des an jedem Bewertungstag ermittelten Nettovermögenswertes berechnet.

Anteilsschein
Wertpapier, das je nach der rechtlichen Konstruktion des Sondervermögens die Ansprüche eines Anteilsinhabers gegenüber der Fondsgesellschaft oder einem ihrer Fonds dokumentiert. Man unterscheidet zwischen Inhaberanteilen und Namensanteilen.

Anteilswert
oder Anteilspreis. Der Nettopreis eines Fondsanteils wird börsentäglich ermittelt, indem der Nettoinventarwert des Fondsvermögens unter Abzug laufender Kosten durch die Anzahl aller ausgegebenen Fondsanteile geteilt wird. Er entspricht dem Preis, den der Anleger bei Rückgabe seiner Anteile erhält (Rücknahmepreis), wobei für B-Anteile ein zusätzlicher Rücknahmeabschlag berechnet wird (=> Anteilsklasse).

Ausgabe
Verkauf von Wertpapieren durch einen Emittenten (=> Emission), z. B. die Begebung von Aktien durch eine Aktiengesellschaft oder von Fondsanteilen durch eine Fondsgesellschaft.

Ausgabeaufschlag
Einmalige Gebühr für den Erwerb von Fondsanteilen.

Ausgabepreis
Kaufpreis von Fondsanteilen => Anteilsklasse

A-Anteil => Anteilsklasse

Ausschüttung
Bei sog. ausschüttenden Fonds werden die dem Fonds zugeflossenen ordentlichen und außerordentlichen Erträge am Geschäftsjahresende aus dem Fondsvermögen ausgebucht und dem Anteilsinhaber gutgeschrieben. Der Anleger kann sich den Ausschüttungsbetrag auszahlen lassen oder ihn - in der Regel kostenlos - zum Erwerb neuer Fondsanteile wieder anlegen. Der Anteilswert vermindert sich am Tage der Ausschüttung entsprechend. Der GAMAX FUNDS - MAXI-BOND ist als Rentenfonds der einzige ausschüttende Fonds der GAMAX-Familie. Das Gegenteil von Ausschüttung ist Thesaurierung.

Auszahlplan
Regelmäßige Auszahlung eines gleichbleibenden Betrags von einem Investmentkonto; auch Entnahmeplan genannt. Zur Einrichtung eines Auszahlplans bedarf es in der Regel eines Mindest-Depotwerts. Zuzahlungen, zusätzliche Auszahlungen oder die Auflösung des Investmentdepots bleiben weiterhin jederzeit möglich.

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B

Baisse

Andauernder allgemeiner Kursrückgang an der Börse. Gegenteil: Hausse.

B-Anteil => Anteilsklasse

Barreserve => Liquidität

Benchmark
Vergleichsmaßstab für die Bewertung der Wertentwicklung von Fonds. Meistens werden Indizes (=> Index) benutzt.

Blue Chip
Aktien eines besonders substanz- und ertragsstarken Unternehmens mit hoher Börsenkapitalisierung und einem hohen Marktgewicht; auch Standardwert genannt. Beispiele für Blue Chips sind DaimlerChrysler, Bayer oder McDonalds.

Bond => Englische Bezeichnung für Anleihe.

Bottom up-Ansatz
Managementstrategie, auch Einzelwertanalyse genannt. Das Fondsmanagement sucht in erster Linie nach erfolgversprechenden Einzeltiteln. Erst danach werden Branchen, Länder- und Währungsrisiken in die Bewertung einbezogen. Gegenteil: Top-down-Ansatz.

Branchenfonds
Spezialitätenfonds, der nur in Aktien einer bestimmten Wirtschaftsbranche investiert.

BVI
Bundesverband Investment und Asset Management e.V. Er wurde am 25.03.1970 als Verband deutscher Fondsgesellschaften gegründet. Ursprünglich konnten ihm ausländische Fondsgesellschaften wie GAMAX, Fidelity, Templeton oder Pioneer nicht als ordentliche Mitglieder angehören.

BVI-Methode
Vom BVI festgesetzte Formel zur Berechnung der Wertentwicklung (=> Performance) eines Fonds über einen bestimmten Zeitraum ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags. Eventuelle Ausschüttungen gelten als am Tage der Ausschüttung kostenlos wiederangelegt.

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C

C-Anteile => Anteilsklasse

Cost-Average-Effekt
Durchschnittskosten-Effekt. Mathematischer Sachverhalt, wonach der Anleger mit einem Sparplan bei höheren Preisen automatisch eine geringere und bei niedrigeren Preisen eine größere Anzahl von Anteilen erwirbt. Im Durchschnitt erzielt er dabei einen günstigeren Einstiegspreis, als wenn er stets dieselbe Anzahl von Anteilen kaufen würde.

Crash
Starker plötzlicher Kurseinbruch an den Börsen. Kursverluste von dreißig Prozent und mehr innerhalb weniger Tage => Korrektur, Konsolidierung.

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D

Dachfonds

Investmentfonds, der Anteile an anderen Investmentfonds erwirbt; auch engl. Fund of Funds genannt. Nicht zu verwechseln mit Umbrellafonds!

DAX® Deutscher Aktienindex.
DAX®-Index - Index, der die Kursentwicklung der 30 umsatzstärksten deutschen Aktientitel entsprechend ihrer Börsenkapitalisierung widerspiegelt und dementsprechend das bekannteste deutsche Marktbarometer darstellt. Der DAX® wurde am 31.12.1987 mit 1.000 Punkten festgesetzt und entwickelt sich seitdem entsprechend der in ihm enthaltenen Aktien.

DAX® ist eine eingetragene Marke.

Depot
Konto für Wertpapiere, u. a. auch für Investmentanteile (Investmentkonto).

Depotbank
Bank, die Wertpapierdepots verwaltet. Fondsgesellschaften dürfen das ihnen zur Verwaltung anvertraute Fondsvermögen nicht selbst deponieren, sondern müssen ein Kreditinstitut damit beauftragen. Da es sich bei Fonds um Sondervermögen handelt, werden die Gegenstände des Fondsvermögens auf Sperrdepots getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft gehalten und verwaltet. Nur die Depotbank und die Anleger selbst haben darauf Zugriff. Anleger können Ihre Anteile an- und verkaufen. Die Depotbank führt darüber hinaus sämtliche Transaktionen durch, die ihr vom Fondsmanager aufgetragen werden (z.B. An- und Verkauf bestimmter Aktien). Ferner berechnet sie täglich die Anteilspreise und ist für die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen zuständig. Für ihre Dienste erhält sie eine Vergütung aus dem Fondsvermögen (=> Depotbankgebühr). Depotbank für den GAMAX FUNDS ist die Dexia Bank Internationale á Luxembourg, einer der ältesten Banken Luxembourgs.

Depotbankgebühr => Depotbank

Diskontsatz
Zinssatz, zu dem die Bundesbank Geld an die Geschäftsbanken verleiht. => Leitzinsen; Im Zuge der Europäischen Währungsunion durch die Referenzzinssätze der Europäischen Zentralbank ersetzt.

Dow Jones
Kurzbezeichnung für Dow Jones Industrial Average Index. US-amerikanischer Aktienindex, der die Entwicklung der 30 umsatzstärksten Industriewerte widerspiegelt. Er ist zugleich der bedeutendste Index der Welt.

Durchschnittskosten-Effekt => Cost-Average-Effekt

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E

Einmalanlage

Einmaliger Kauf von Investmentanteilen, für den bei GAMAX ein Mindestbetrag von 2.500 Euro für Erstzahlungen und 250 Euro für Folgezahlungen gilt. Mit der Erstanlage wird ein sog. Anlagekonto eröffnet.

Einzelwertanalyse => Bottom up-Ansatz

Emerging Companies
Aufstrebende Gesellschaften. Im Unterschied zu Blue Chips kleinere Unternehmen, die ein hohes Wachstumspotential und damit verbundenes Kurspotential versprechen.

Emerging Markets
Aufstrebende Märkte. Sammelbegriff für weniger entwickelte Volkswirtschaften sog. Schwellenländer, im Gegensatz zu etablierten Industriestaaten.

Emission
Ausgabe von Wertpapieren.

Entnahmeplan => Auszahlplan

Erträge
Unter Erträgen versteht man alle aus einer Wertpapierbeteiligung resultierenden Erlöse außer dem Kursgewinn, wobei ordentliche und außerordentliche Erträge unterschieden werden. Zu den ordentlichen Erträgen zählen Zins- und Dividendeneinnahmen sowie Mieteinnahmen des Emittenten (=> Emission). Diese sind für den Privatanleger steuerpflichtig. Unter außerordentlichen Erträgen versteht man Veräußerungsgewinne des Emittenten sowie Bezugsrechterlöse für den Wertpapierinhaber. Diese sind für den Privatanleger nach der Spekulationsfrist steuerfrei. Für Fonds bedeutet dies, daß Kursgewinne nach 1 Jahr (Spekulationsfrist) für den Privatanleger steuerfrei sind. Bei der Ausschüttung können außerordentliche Erträge steuerfrei vereinnahmt werden, ordentliche Erträge sind steuerpflichtig.

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F

FCP

Fonds Commun de Placement. Luxemburgische Rechtsform eines Investmentfonds.

Festverzinsliches Wertpapier
Wertpapier mit meist feststehender, gleichbleibender Verzinsung. Nach der Handelsart unterscheidet man börsennotierte (z. B. Staats- und Unternehmensanleihen) und nicht börsennotierte (z. B. Bundesschatzbrief), nach dem Modus der Zinszahlung auf- und abgezinste festverzinsliche Wertpapiere. Während der Gläubiger im Falle aufgezinster Papiere am Ende der Laufzeit zugleich mit der letzten Zinszahlung in der Regel 100 % seines geliehenen Kapitals zurückerhält, erhält er bei abgezinsten Papieren, sog. Nullkuponanleihen oder Zero Bonds, nur 100 % ihres Nominalwerts zurück. Der fällige Zins wird hier bereits bei Erwerb des Papiers als Abschlag auf den Nominalwert berücksichtigt.

Fonds
Kurzbezeichnung für Investmentfonds

Fondsmanager
Juristische oder natürliche Person, die von der Fondsgesellschaft mit den Anlageentscheidungen für die Wertpapierauswahl beauftragt wird. Sie analysiert die volkswirtschaftlichen Rahmendaten (=> Fundamentalanalyse, Top down-Ansatz) sowie betriebswirtschaftliche Kennzahlen der in Frage kommenden Aktiengesellschaften (=> Einzelwertanalyse, Bottom up-Ansatz). Die Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG sowie die PEH Wertpapier AG sind die Fondsmanager der MEDIOLANUM GAMAX FUNDS. Ferner betreut die Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG seit Oktober 2007 alle GAMAX FUNDS.

Fondspreis => Anteilswert

Fondsvermögen
Sondervermögen eines Fonds, das den Gesamtwert aller Vermögensgegenstände umfaßt.

Fundamentalanalyse => Top down-Ansatz

Fund of Funds => Dachfonds

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G

Garantiefonds

Fonds mit garantiertem prozentualem Kapitalerhalt. In der Regel handelt es sich um einen Laufzeitfonds, der die Rückzahlung eines zuvor festgelegten Prozentsatzes des ursprünglich eingezahlten Kapitals zu einem bestimmten Termin garantiert, an dem das Sondervermögen aufgelöst wird. => Risikokontrolle.

Geldmarktfonds
Fonds, der in reine Geldmarktinstrumente investiert, in der Regel Anleihen mit einer Restlaufzeit von maximal einem halben Jahr. Diese unterliegen aufgrund ihres geringen Zeitwerts kaum noch Spekulationen und somit Kursschwankungen. Geldmarktfonds, die im Festgeld-Bereich investieren, eignen sich so besonders für das "Parken" von Geldern bzw. die Überbrückung von Zeiten fallender Aktienkurse. Darüber hinaus gelten sie, abgesehen von Garantiefonds, als sicherste Anlagemöglichkeit im Bereich der Investmentfonds.

Gemischter Fonds
Fonds, der je nach Vorgabe seiner Anlagepolitik sowohl in Aktien als auch in Anleihen, darüber hinaus auch in Instrumente zur Risikokontrolle investieren kann; auch Mischfonds genannt. Eine Sonderform des Mischfonds ist der AS-Fonds, der einen Teil seines Vermögens auch in Immobilien anlegen kann.

Geschlossener Fonds
Fonds mit einer begrenzten Zahl von Anteilen. Diese werden, im Unterschied zu denen offener Fonds, selbst als Aktien an der Börse gehandelt. Der Anteilswert bestimmt sich somit als Kurs, der in der Regel nicht das aktuelle Fondsvermögen widerspiegelt, sondern auch spekulative Erwartungen hinsichtlich der Nachfrage der begrenzt verfügbaren Fondsanteile enthält. Somit kann der Börsenkurs vom tatsächlichen Nettoinventarwert abweichen.

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H

Hausse
Andauernder allgemeiner Kursanstieg an der Börse. Gegenteil: Baisse.

Hedgefonds
Investmentfonds, der sich im Unterschied zu herkömmlichen Investmentfonds nicht an einem bestimmten Markt (=> Benchmark, Index) orientiert und der auch in fallenden Märkten Gewinne erzielen kann. Hedgefonds bedienen sich zu diesem Zweck, über Aktie, Anleihe und aus diesen abgeleitete Derivate hinaus, einer Vielzahl von Anlageinstrumenten und -techniken, z. B. des sog. Leerverkaufs geliehener Wertpapiere. Sie können auch Kredite aufnehmen, um damit zu spekulieren. Anlageziel ist eine kontinuierlich positive Renite.

Hedging
Engl. Bezeichnung für Absicherung. => Risikokontrolle

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I

Immobilienfonds
Fonds, der überwiegend in (Gewerbe-)Immobilien investiert. Immobilienfonds können als offene oder geschlossene Fonds konstruiert sein.


Index
Variable, die fortlaufend aus dem Bestand eines nach bestimmten Kriterien festgelegten Bestandes von Wertpapieren berechnet wird und die Entwicklung eines bestimmten Marktsegments widerspiegeln soll. Die in Deutschland bekanntesten beiden Indizes sind DAX® und Dow Jones. Indizes werden häufig auch als Benchmark eingesetzt.

Indexfonds
Sog. passiver Fonds, der die Zusammnesetzung eines bestimmten Index vollständig oder in hoher Übereinstimmung nachbildet. Die Performance des Fonds folgt daher weitestgehend der Entwicklung des Index.

Inhaberanteil
Fondsanteil(e) in verbriefter Form, auch Zertifikat genannt. Inhaberanteile zählen somit zu den sog. effektiven Stücken. Sie sind, im Unterschied zu Namensanteilen, durch Weitergabe des Papiers übertragbar und nicht an eine Person gebunden. Der Anteilsschein besteht aus dem sogenannten Mantel, der eigentlichen Urkunde, und dem Bogen. Der Bogen enthält die Ertragsscheine, gegen deren Vorlage eventuelle Ausschüttungen ausgezahlt werden, sowie einen Erneuerungsschein.

ISIN
Abkürzung für engl. International Securities Identfication Number. Internationale Wertpapierkennummer zur Identifikation von Wertpapieren.

Investmentfonds
Sondervermögen einer Fondsgesellschaft, das von dieser bzw. einem von ihr beauftragten Fondsmanager verwaltet und von einer Depotbank verwahrt wird. Je nach der im Verkaufsprospekt festgelegten Anlagepolitik enthält es verschiedene Wertpapiergattungen (=> Aktien, Anleihen, Derivate, Immobilien oder Immobilienanteile). Grundgedanke eines Investmentfonds ist die breite Streuung einer Anlage in börsennotierte Wertpapiere, die es auch einem Kleinanleger erlauben soll, bei entsprechend verringertem Risiko von Börsen und Kapitalmärkten zu profitieren.

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K

Kapitalanlagegesellschaft
Deutsche Bezeichnung für Fondsgesellschaft, abgekürzt KAG.

Konsolidierung
Beruhigung der Kursentwicklung an der Börse nach stärkeren Schwankungen oder Abweichungen (ca. zehn Prozent) vom langfristigen Verlauf.

Kursgewinn
Wertsteigerung eines Wertpapiers, die nach Ablauf der 12-monatigen Spekulationsfrist steuerfrei vereinnahmt werden kann.

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Quotient aus dem Kurs einer Aktie und dem geschätzten Ergebnis je Aktie für das entsprechende Geschäftsjahr. Das KGV sagt aus, wie viele Jahre das Ergebnis je Aktie verdient werden muß, um den aktuellen Börsenkurs abzubilden. Als Faustregel gilt: Je geringer das KGV, desto günstiger die Aktie.

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L

Länderfonds
Fonds, der ausschließlich in Aktien eines bestimmten Landes oder einer Region (z.B. Benelux) investiert.

Laufzeitfonds
Fonds mit begrenzter Laufzeit. => Garantiefonds

Leitzinsen
Von der Bundesbank festgelegte Zinssätze für die Verleihung ihres Geldes an Geschäftsbanken (=> Diskontsatz, Lombardsatz). Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt und damit die Aktien- und Rentenmärkte.

Liquidität
Nicht investiertes Kapital, auch Barreserve oder engl. Cash genannt.

Lombardsatz
Zinssatz, den die Bundesbank gegenüber den Geschäftsbanken für Lombardkredite berechnet. Unter Lombardierung versteht man in diesem Zusammenhang die Beleihung von Wertpapieren durch die Bundesbank, also die Kreditgewährung gegen Verpfändung von Wertpapieren. => Leitzinsen. Im Zuge der Europäischen Währungsunion durch die Referenzzinssätze der Europäischen Zentralbank ersetzt.

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M

MSCI-Welt-Index
Morgan Stanley Capital International Welt-Index. Index, der aus einem Portfolio weltweiter Standardwerte besteht und so die internationale Börsenentwicklung abbildet.

Mischfonds => Gemischter Fonds

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N

Namensanteil
Fondsanteil, der unter dem Namen des Anlegers in einem Sammeldepot verwahrt wird. Gegenteil: Inhaberanteil => Anteilsschein.

Nettoinventarwert
Börsentäglich bilanzierter Wert des Fondsvermögens.

Net Asset Value
Engl. Bezeichnung für Nettoinventarwert, abgekürzt NAV.

No-load Fund
US-amerikanische Bezeichnung für einen Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Bei einem No-load Fund werden allerdings regelmäßig höhere Vertriebsgebühren anfallen als bei Fonds mit Ausgabeaufschlag.

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O

Offener Fonds
Fonds mit unbegrenzter Anteilszahl, dessen Anteile unmittelbar von der Fondsgesellschaft herausgegeben werden. Im Unterschied zu geschlossenen Fonds bestimmt sich der Anteilswert dabei als Preis aus der Bilanzierung des Sondervermögens.

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P

Pensionsfonds
Spezialfonds für die Mitarbeiter eines Unternehmens, der durch Pensionsrückstellungen gebildet wird.

Performance
Englische Bezeichnung für die Wertentwicklung eines Fonds. Die Berechnung erfolgt in Deutschland in der Regel anhand der BVI-Methode.

Portfolio
Zusammensetzung des Fondsvermögens.

Prospekt => Verkaufsprospekt

Publikumsfonds
Öffentlich vertriebener Fonds, der keinem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten ist.

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R

Rating
Einstufung der Bonität von festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen) durch sog. Ratingagenturen. Gab es ursprünglich ein Rating ausschließlich hinsichtlich der Kreditwürdigkeit von Schuldnern, werden heute mehr und mehr auch Fonds hinsichtlich der Qualität ihres Managements (=> Fondsmanager) geratet. Der GAMAX FUNDS - MAXI-BOND erhielt als erster in Deutschland zum Vertrieb zugelassener Rentenfonds die Auszeichnung AAAf der renommierten Ratingagentur Standard & Poor's für die höchste Bonität der in ihm enthaltenen Anleihen.

Rentenfonds
Fonds, der ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert.

Rentenpapier => Anleihe

Risikokontrolle
Mit Hilfe moderner Finanzinstrumente können die Kurse von Aktien, Anleihen und Devisen gegen Kursschwankungen abgesichert werden (Hedging). Bei den genannten Finanzinstrumenten handelt es sich um Termingeschäfte.

Rücknahmepreis => Anteilswert

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S

Sharpe-Ratio
Faktor für das Risiko-Ertrags-Verhältnis eines Fonds. Er wird bestimmt, indem von der jährlichen Durchschnittsrendite der risikofreie Ertrag (Geldmarkt-Rendite) abgezogen wird. Das Ergebnis wird durch die durchschnittliche jährliche Volatilität geteilt. Je höher die Sharpe-Ratio liegt, umso besser hat sich der Ertrag im Verhältnis zum Risiko entwickelt.

Sondervermögen
Gegen Ausgabe von Fondsanteilen eingelegtes Vermögen eines Fonds. Dieses muss getrennt vom Eigenkapital der Fondsgesellschaft von der Depotbank verwahrt werden und ist nur dieser bzw. den Anlegern zugänglich => Fondsvermögen.

Sparplan
Regelmäßige Einzahlung eines gleichbleibenden oder dynamisch angepaßten Betrages auf ein Investmentkonto.

Spekulationsfrist
Zeitraum, in dem realisierte, d. h. in einem Verkauf von Wertpapieren enthaltene Kursgewinne in Deutschland steuerpflichtig sind. Die Spekulationsfrist beträgt seit 1.1.1999 zwölf Monate. Ab 01.01.2009 fällt die Spekulationfrist für alle ab dem Zeitpunkt erworbenen Wertpapiere weg.

Spezialfonds
Fonds, der nur einem begrenzten Anlegerkreis von nicht mehr als zehn Anteilsinhabern vorbehalten ist.

Spezialitätenfonds
Fonds mit Anlagebeschränkung auf bestimmte Branchen oder Wertpapierformen.

Standardwert => Blue Chip

Steueroptimierter Fonds
Fonds, der durch Minimierung des Ertragsbestandteils (=> Erträge) und Maximierung des Kursgewinnanteils (=> Kursgewinn) eine optimale Nachsteuerrendite zu erwirtschaften versucht. Der Begriff steueroptimierter Fonds wird in der Regel im Zusammenhang von Fonds mit höherem Rentenanteil verwendet. GAMAX FUNDS sind so angelegt, daß sie ihren Wertzuwachs hauptsächlich über steuerfreie Kursgewinne erzielen.

Stockpicking
Auswahl einzelner Wertpapiere ohne besondere Berücksichtigung des volkswirtschaftlichen Umfelds.

Switch
Umschichtung von einem in einen anderen Fonds. Bei Umbrellafonds ist dies in der Regel kostenlos oder gegen eine geringe Umschichtungsgebühr möglich.

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T

Technologiefonds
Spezialitätenfonds mit Ausrichtung auf Technologiewerte.

Themenfonds
Spezialitätenfonds mit Ausrichtung auf ein bestimmtes Thema.

Thesaurierung
Durch den Verkaufsprospekt vorgeschriebene tägliche Wiederanlage der Erträge im Fondsvermögen. Gegenteil: Ausschüttung.

Top down-Ansatz
Anlagestrategie, die Wertpapiere bevorzugt nach der volkswirtschaftlichen Situation beurteilt und auswählt. Gegenteil: Bottom up-Ansatz.

Triple A => AAAf

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U

Umbrellafonds
Zusammenfassung mehrerer Teilfonds (Subfunds) unter dem "Schirm" (engl. umbrella) einer Fondsfamilie. GAMAX FUNDS, FCP ist ein solcher Umbrellafonds, bei dem der Anleger zwischen mehreren Fonds wählen und zu einem späteren Zeitpunkt kostenlos von einem in den anderen wechseln kann (=> Switch). Ein Umbrellafonds ist nicht zu verwechseln mit einem Dachfonds.

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V

Verfügbarkeit
Anleger von Investmentfonds können grundsätzlich jederzeit über ihr Geld verfügen, also Anteile verkaufen. Die Rücknahme von Anteilen durch die Gesellschaft kann lediglich in begründeten Ausnahmefällen ausgesetzt werden, etwa wenn Aktien eines Fondsportfolios vorübergehend nicht an der Börse gehandelt werden können.

Verkaufsprospekt
Offizielles Dokument für den Verkauf von Investmentanteilen. Sofern es sich um einen in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds handelt, enthält er alle von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gesetzlich vorgeschriebenen Informationen, z. B. zur Anlagepolitik oder den Kosten des Fonds.

Vertriebsgebühr => Anteilsklasse

Verwaltungsgebühr
Gebühr für die Verwaltung des Sondervermögens eines Fonds durch den Fondsmanager, die börsentäglich in die Berechnung des Anteilswertes eingeht.

Volatilität
Maß für die historische Schwankungsbreite und damit für das Risiko einer Fondsanlage. Die Volatilität bemisst sich als durchschnittliche Schwankung um den Mittelwert der durchschnittlichen Entwicklung eines Wertpapiers oder Marktes in einem bestimmten Zeitraum.

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W

Wertpapier
Dokument, das ein Vermögensrecht, eine Forderung oder eine Gewinn- oder Ertragsbeteiligung verbrieft. Die wichtigsten Wertpapiergattungen sind Aktie, Anleihe und Derivat (=> Risikokontrolle).

Wertpapierkennnummer
Nationale sechsstellige Registriernummer, die jedes Wertpapier - also auch jeden Fonds - eindeutig identifiziert. International wird heute die ISIN verwendet.

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Z

Zertifikat
Im Investmentbereich wird als Zertifikat einerseits ein Inhaberanteil, andererseits eine Vermögensbeteiligung an einem Index oder einem Aktienkorb bezeichnet, die anders als herkömmliche Investmentfonds nicht als Sondervermögen organisiert ist.

Zinsabschlag => Steuer